Drei Weltmeister in China

Am 29.10 ist der vorletzte World Cup der laufenden PKRA World Tour zu Ende gegangen und mit ihm wurden drei frische Weltmeister gekürt.

Die Bedingungen in der südostchinesischen Stadt Pingtan, in der 2013 zum ersten Mal ein World Cup ausgerichtet wurde, boten, gerade an den letzten beiden Tagen, optimale Voraussetzungen für hochklassige Wettbewerbe. Gerade die Wettkämpfe der Freestyler entschieden sich auf einem unglaublich hohen sportlichen Level und das Duell von Christophe Tack gegen Liam Whaley bildete ein neues Highlight auf der gesamten World Tour. Zum besagten Duell kam es einen Tag vor Ende des World Cups, bei dem Tack und Whaley in der Double-Elimination um den Einzug in das Finale kämpften. Die tags zuvor ausgetragene Single-Elimination konnte der Niederländer Youri Zoon für sich entscheiden, womit er das erste Mal nach seiner schweren Knieverletzung wieder auf das oberste Treppchen des Podiums steigen konnte. Dieser Platz war ihm dann auch nach der Double-Elimination vergönnt, bei der er im Finale gegen den Belgier Christophe Tack gewann. Das eigentlich Highlight war jedoch der WM entscheidende Zweikampf zwischen Tack und Whaley. Dabei übertrafen sich beide Sportler mit immer höheren Punktzahlen und letztendlich konnte sich der Weltranglistenerste Christophe Tack durchsetzen, womit er sich, egal wie der World Cup in Hainan ausgehen wird, den Weltmeistertitel sicherte. „Ich war sehr fukossiert und hab mich nur auf meinen Lauf konzentriert, sagte Tack nach seinem Sieg, „Nachdem ich den ‚Seven and Toe Back Five‘ sicher gelandet haben wusste ich, dass es gut für mich läuft. Ich bin unglaublich stolz.“

Bei den Freestyle Damen bleibt es weiter spannend. Nach ihrem Sieg in Brasilien konnte Gisela Pulido auch in Pingtan gewinnen und hält damit Anschluss an die Weltranglistenerste Karolina Winkowska. Wer von den beiden den Weltmeistertitel davontragen wird, entscheidet sich spätestens am 05. November.

Während die Freestyler noch einmal ran müssen, ist die Saison für die Slalomfahrer bereits vorbei und die Weltmeister stehen fest. Bei den Herren konnte Bryan Lake erneut seinen Titel verteidigen und machte damit seinen Titelhattrick klar. Bei den Damen konnte die aus den Niederlanden stammende Katja Roose ihre Konkurrentinnen überflügeln und sich zur Weltmeisterin küren.

Wir gratulieren den Gewinnern und sind gespannt, wie das letzte Duell der Titelverteidigerin Karolina Winkowska, gegen die Rekordweltmeisterin Gisela Pulido ausgehen wird.

Interview mit Projektleiter Patrick Layer

Die Wassersporteventphase der ACT AGENCY, dem Veranstalter des SUP, Kite und Windsurf World Cup, ist nun abgeschlossen und wir wollen dies nutzen, um im Gespräch mit einem Mitarbeiter der Firma ACT auf die vergangenen World Cups und vor allem den Kitesurf World Cup zurück zu blicken. Dafür haben wir uns den operativen Projektleiter Patrick Layer geschnappt und mit ihm ein Fazit zum Kitesurf World Cup in St. Peter-Ordingen gezogen.

Hallo Patrick, bevor wir uns dem Kitesurf World Cup widmen. Erkläre doch kurz, was du als operativer Projektleiter so machst.

Als Projektleiter bin ich grob gesagt für die gesamte Umsetzung des Events zuständig. Angefangen bei der Gesamt-Budgetierung, über die Betreuung der Sponsoren, die Abstimmung mit dem Austragungsort, der Personalplanung, die Abstimmung mit der PKRA bis hin zur Koordination der verschiedenen Gewerke vor Ort. Also eigentlich alles das, was für die tatsächliche Umsetzung des Events von Bedeutung ist.

CAMP DAVID SUP World Cup Fehmarn Südstrand

Ok, sprechen wir über den World Cup. Konntest du in diesem Jahr mit dem Event zufrieden sein?

Alles in allem bin ich sehr zufrieden, ja. Mit dem vielen Sonnenschein und den angenehmen Temperaturen, hat uns das Wetter in diesem Jahr sehr in die Karten gespielt und viel zu dem Erfolg beigetragen und obwohl es doch einige windlose Tage gab, sind wir auch aus sportlicher Sicht sehr zufrieden. Gerade die letzten beiden Tage, in denen die Single- und die Double-Elimination im Freestyle ausgefahren werden konnte, hätten besser nicht laufen können. Am Ende der Veranstaltung konnten wir dann auch einen neuen Zuschauerrekord von 215.000 Besuchern vermelden. Sensationell.

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