Die PKRA World Tour 2014

Am 18. Februar starteten die Kitesurfer in die neue Saison, jetzt, 261 Tage und ca. 50.185 Kilometer Luftlinie später, stehen die Weltmeister im Freestyle, Slalom und Wave fest und können auf ein abwechslungsreiches Jahr mit interessanten Aufholjagten, knappen Ergebnissen und spannenden Finals zurückblicken.

Bei den Freestyle Herren gelang dem Gewinner Christopher Tack das, was man in der Formel 1 wohl einen Start-Ziel-Sieg nennen würde. Für den 22-jährigen Belgier, der sich schon nach dem ersten World Cup in Panama an die Spitze setzte und schon im letzten Jahr gute Leistungen zeigte, ist es der erste Weltmeistertitel. Knapp hinter ihm landete der erst 18 Jahre alte Spanier Liam Whaley, der trotz seines Alters in der laufenden Saison drei World Cup Siege feiern konnte. Auf Platz drei landete jemand, den man in Kitesurfkreisen wohl niemanden mehr vorstellen muss. Nach seiner langen Pause kommt der Rekordweltmeister Aaron Hadlow langsam wieder an seine alte Form heran und wird im nächsten Jahr sicherlich wieder um den Titel mitreden. Beim Think Blue. Kitesurf World Cup gelang dem Briten seit 2009 endlich mal wieder ein Sieg, der ihm letzten Endes den dritten Rang sicherte.

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Die Entscheidung bei den Damen war nicht weniger knapp. Seit Beginn der World Tour war klar, dass der Titel zwischen der Rekordweltmeisterin Gisela Pulido und der Polin Karolina Winkowska ausgemacht werden würde. Letztendlich konnte Winkowska, da der World Cup in Pingtan nicht gewertet werden konnte, den Weltmeistertitel feiern.

Bei den Slalomfahrern feierte Bryan Lake, der noch knapp vor Schluss an Julien Kerneur vorbei zog, den dritten Weltmeistertitel in Folge. Siegerin bei den Damen wurde die Niederländerin Katja Roose. Die Wave Kitesurfer traten in diesem Jahr nur beim World Cup in Dakhla gegeneinander an, den der Australier Keahi De Aboitiz und die Amerikanerin Moona Whyte für sich entscheiden konnten.

Rookies of the Year

Rookies of the Year

Eine besondere Ehre wurde David Tonijuan aus Spanien und Annelous Lammerts aus den Niederlanden zuteil, die zu den Rookies of the Year 2014 gewählt wurden.

Für die Kiter ist das World Cup Jahr also vorbei und nach ein bisschen Erholung starten die Profis mit frischem Wind in die Saisonvorbereitung.

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