Die Sache mit dem Namen

Im vorherigen Artikel haben wir Euch die Regeländerungen der neuen Saison erklärt, heute folgt eine kurze Erläuterung dazu, warum die „PKRA World Tour“ in Zukunft nicht mehr „PKRA World Tour“ heißen wird.

Fochten die besten Kitesurfer der Welt im letzten Jahr noch im Rahmen der „PKRA World Tour“ um die Weltmeisterschaft, starten Tack, Pulido, Winkowska und Co. in diesem Jahr unter einem anderen Slogan in die Saison.

„Virgin Kitesurf World Championships“ wird der Wettbewerb in diesem Jahr heißen. Kurz: VKWC. Diese Änderung kommt daher, dass der britische Konzern „Virgin Group“, dessen Geschäftsführer Sir Richard Branson ein passionierter Kitesurfer ist, nun als Partner der PKRA fungiert. Doch egal unter welchem Slogan die Sportler in die neue Saison starten. Ihrer Leistung tut das gewiss keinen Abbruch.

Stellungnahme

Gemeinsame Stellungnahme

der Gemeinde und Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording,

des Nationalpark Wattenmeer/LKN,

des Veranstalters Act Agency

Liebe Freunde des Kitesurf World Cups,
liebe Freunde St. Peter-Ordings,

Ihre ins Leben gerufene Initiative zeigt Ihr großes Interesse, den Kitesurf World Cup auch in Zukunft in St. Peter-Ording erleben zu dürfen. Das begrüßen wir ausdrücklich und bedanken uns für dieses Engagement.

Bei der Sicherung des Standortes sind jedoch viele Komponenten zu berücksichtigen, deren Komplexität nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Wir versichern Ihnen, dass sich eine Vielzahl von Menschen seit Jahren im Sinne des Erhalts des Kitesurf World Cups und Optimierung der Umsetzung aufgrund des wachsenden Interesses beschäftigen. Dieses zeigt sich u.a. an der sehr späten Entscheidung im Februar 2015 für eine grundsätzliche Durchführung des diesjährigen Kitesurf World Cups.

Der Kitesurf World Cup ist ein Sportevent der Extraklasse an einem außergewöhnlichen und schutzbedürftigen Standort und ausdrücklich KEIN Partyfestival. Das größte Kitesurf Sport-Event der Welt findet bei uns in einem Nationalpark und von der UNESCO ausgezeichneten Naturschutzraum statt, mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer. Aufgrund der Einmaligkeit des Veranstaltungsortes gelten auch im Rahmen des Kitesurf World Cups besondere Verhaltensregeln, die einen Vergleich mit der Umsetzung und Regelung von bekannten Festival-Veranstaltungen nicht zulassen.

Dass eine Veranstaltung dieser Art und Größe überhaupt am Ordinger Strand stattfinden kann und von allen Beteiligten ermöglicht wird, ist in dieser Form einzigartig und ein sehr großer Kompromiss zwischen Naturschutz und Freizeitaktivität! Dieser Kompromiss ist nur möglich, wenn sich alle Beteiligten, an klare Spielregeln halten. Dies gilt für den Veranstalter Act Agency, die Gemeinde und Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording sowie die Teilnehmer, Sportler und Gäste.

Nachstehend finden Sie, zum besseren Verständnis, kurz zusammengefasst und aufbereitet, die wichtigsten Aussagen der gesetzlichen Grundlagen dieser Spielregeln, die so zwingend eingehalten werden müssen:

  1. Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG):
    Nach § 32 LNatSchG zum Gemeingebrauch des Meeresstrandes darf man am Strand u.a. Baden, Spazierengehen. Allerdings ist es nach § 33 LNatSchG grundsätzlich verboten, den Meeresstrand zu befahren oder dort zu zelten bzw. dort Wohnwagen oder Wohnmobile aufzustellen.
  2. Nationalparkgesetz (NPG):
    Darüber hinaus ist es nach § 5 NPG verboten, wildlebende Tiere durch Lärm oder anderweitig zu beunruhigen sowie Zelte oder sonstige bewegliche Unterkünfte zu Übernachtungszwecken aufzustellen.
  3. Einräumung eines Sondernutzungsrechts:
    Eine vertragliche Sondernutzung des Meeresstrandes in St. Peter-Ording ermöglicht unter Einhaltung wichtiger Regeln ausnahmsweise die Strandnutzung in dieser besonderen Naturlandschaft sowie das Strandparken auf ausgewiesenen Flächen:

Zeitraum:                              15.03.-31.10. jeden Jahres täglich von 7:30 bis 22:30 Uhr
Gewichtsbegrenzung:       Fahrzeuge < 3,5t, bzw. < 2,8t für LKW und Busse
Höchstgeschwindigkeit:    30 km/h; es gilt die StVO
Gemäß der gesetzlichen Grundlage besteht ein absolutes Nachtpark- und Übernachtungsverbot sowie ein Fahrverbot außerhalb der ausgewiesenen Parkplatzflächen. Die Gemeinde hat das Hausrecht am Meeresstrand von St. Peter-Ording und muss Verstöße gegen die vorgenannten Regelungen mit Ordnungswidrigkeits- und Bußgeldverfahren ahnden.

Ausführlich sind die entsprechenden Paragraphen nachzulesen auf der Website
www.st-peter-ording.de/strandnutzung.html

Unser gemeinsamer Appell aus St. Peter-Ording, des Veranstalters Act Agency sowie des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer geht hiermit an Sie alle:

Übernehmen Sie Verantwortung für das Weltnaturerbe und Ihr Handeln!
Tragen Sie dazu bei, dass wir alle die einmalige Naturlandschaft schützen!
Nur wenn wir uns alle an diese Spielregeln halten, wird es auch in Zukunft in St. Peter-Ording möglich sein, den Strand zu genießen, den Strandparkplatz zu nutzen und den Kitesurf World Cup als feste Größe im Veranstaltungskalender erleben zu können.

Wir versichern Ihnen, dass wir gemeinsam alles tun, was in unserer Macht steht, unseren Teil dazu beizutragen.

Vielen Dank!

 

Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording

Amt Eiderstedt

Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Act Agency

Neues Jahr – Neue Regeln

Die Virgin Kitesurf World Championships 2015 nehmen langsam Formen an und neben den neuen Schauplätzen wie Kapstadt oder Cabarete in der Dominikanischen Republik, haben die Offiziellen auch am Regelwerk geschraubt. Wir liefern Euch mal eine kurze Übersicht über die neuen Regeln, wie sie 2015 Einzug in die neue Saison erhalten werden.

Competition Area:

In der Vergangenheit fanden die Wettkämpfe in teilweise sehr großen Competition Areas statt, was dazu führte, dass die Sportler ihre Tricks in teilweise recht großer Entfernung zum Judge-Tower fahren mussten. 2015 soll den Judges die Möglichkeit gegeben werden, noch näher am Geschehen zu sein und die saubere Ausführung der Tricks, besser beurteilen zu können. Deshalb wurde die Competition Area verkleinert und weiter in Richtung Strandnähe verlegt. Außerdem wurde beschlossen, dass sich immer nur ein Fahrer zurzeit in der Competition Area aufhalten und seine Tricks präsentieren darf.

Unsportlichkeiten

Neue Regeln bringen natürlich auch neue Möglichkeiten, diese zu verletzen. Dabei soll gerade die Behinderung eines Riders, während seines Heats, stärker geahndet werden. Als Behinderung gilt dabei beispielsweise das unerlaubte Eindringen in die Wettkampf-Area. Auch generelles unsportliches Verhalten, wie die Provokation eines Gegners sollen härter bestraft werden.

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Die VKW Championships 2015

Die Virgins Kitesurf World Championships 2015 nimmt so langsam Gestalt an und nach dem Kitesurf World Cup in St. Peter-Ording (21.08. – 30.08.2015) stehen nun auch die vorläufigen Daten von drei der 12 Events umfassenden World Tour fest.

Schon Ende dieses Monats, vom 18.03 – 29.03.2015, starten Freestyle und Waverider in Dakhla (Marokko) in die neue Saison. Einen Monat später geht es knappe 3.000 Kilometer in den Norden in das französische Leucate (18.04. – 26.04.2015). Daneben steht auch schon der Juniors World Cup an der Costa Brava fest, wo sich die Nachwuchstalente vom 26. Juni bis 02. Juli miteinander messen werden.

Die Daten für die Events, unter anderen in Ägypten, Brasilien, Argentinien und China, sind wohl noch nicht spruchreif und werden uns in den nächsten Wochen sicher mitgeteilt. Die Infos dazu erhaltet ihr selbstverständlich hier.

Der Tourkalender im Überblick:

  1. Marokko/Dakhla:                                     18. bis 29. März 2015
  2. Frankreich/Leucante:                              18. bis 16. April 2015
  3. Soma Bay/Ägypten:                               Mai
  4. Domenikanische Republik/Cabarete:    Juni
  5. Spanien/Costa Brava:                            26. Juni bis 02. Juli 2015
  6. Spanien/Tarifa:                                        Juli
  7. Spanien/Fuerteventura;                        Juli
  8. Deutschland/St. Peter-Ording:               21. bis 30. August 2015
  9. Brasilien:                                                   September
  10. Argentinien:                                               Oktober
  11. China/Hainan:                                          November
  12. Südafrika/Kapstadt:                                 Dezember

Sri Lanka – Ein tropischer Inselstaat mit Superlativen!

Das Tropenparadies Sri Lanka bietet eine grandiose landschaftliche Vielfalt, ein reiches kulturelles Erbe, beste Bedingungen für zahlreiche Sportarten und zudem einen bunten Festkalender. Um Land und Leute so richtig kennen zu lernen, empfehlen wir für Sri Lanka einen Kiteurlaub unbedingt mit einer kleinen Rundreise zu kombinieren.

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Mit mehr als 1.600 km Küstenlinie lädt Sri Lanka im Winter und in der Zeit von Mitte Mai bis Ende September an seinen paradiesischen Stränden zum Kite- und Windsurfen ein. Die Monsunwinde erreichen nicht selten um die 22 Knoten und die Wassertemperaturen liegen durchschnittlich bei ungefähr 28°C.

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Die Halbinsel Kalpitiya nördlich von Colombo überzeugt sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene mit ihrer riesigen Flachwasserlagune, in der man so gut wie überall stehen kann. Direkt an der Lagune befinden sich die beiden Kitecenter Srilankakite und De Silva’s Kitecenter, die auf Wunsch auch gerne Ausflüge und Downwind-Trips organisieren. Die zugehörigen Hotels sind direkt an die Kitestationen angeschlossen. So könnt ihr sozusagen vom Bett direkt auf’s Brett! In entspannter Atmosphäre könnt ihr die Abende mit Blick auf die Lagune oder in geselliger Runde an der Beachbar ausklingen lassen.

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Gut zu wissen: Das Srilankan Kitecenter ist die einzige Station vor Ort, an der North-Equipment zur Verfügung steht. Das De Silva’s Kitecenter ist das größte Kitecenter in Sri Lanka und der Manager, Upul de Silva, ist selbst 4-facher Windsurf-Staatsmeister & VDWS-Lehrer.

 

Der Orca-Preistipp:

16 Tage/13 Nächte in der Sethawadiya Lodge*** (Doppelzimmer) inkl. Vollpension, Kitepass, Transfers und Flug mit Emirates ab 1.343,- € pro Person

Hier findest Du alle Destinationen präsentiert von Orca Kitereisen. 

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