Sportliche Sicht auf den Pringles Kitesurf World Cup

Sportlich haben wir den Pringles Kitesurf World Cup am Samstag mit dem Foil-Wettbewerb eröffnet. Nun ist es an der Zeit, den sportlichen Wettbewerb mal Revue passieren zu lassen. Eine Erkenntnis vorweg: Windtechnisch ist noch deutlich Luft nach oben.
Die Aufnahme der Disziplin Foil in den sportlichen Rahmenplan des Pringles Kitesurf World Cup war durchaus eine weise Entscheidung, denn so konnten wir auch an eher windarmen Tagen spannende Wettbewerbe auf der Ostsee genießen. Insgesamt acht Rennen wurden in dieser Disziplin absolviert aus denen Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen als knapper Sieger hervorging. Punktgleich mit dem Österreicher Adriaan Geislinger konnte er sich durch seine im Durchschnitt besseren Platzierungen durchsetzen. Ein erfolgreicher Einstieg für die noch junge Disziplin. Bei den Damen siegte die Niederländering Katja Roose.

Read more

Freestyle in Reinform am Strand von Fehmarn

Schon um 06.30 Uhr mussten sich die Freestyler aus ihren Betten schälen und sich am Südstrand zum Riders Meeting zusammenfinden. „First possible start“: 07.30 Uhr. „Fist real start“: ca. 11.30 Uhr. Glück also für alle Langschläfer, die dennoch den ganzen Wettbewerb genießen konnten.

Der erste am heutigen Tag ausgefahrene Heat, war schon eines Finals würdig. Aaron Hadlow, Alex Pastor und der aktuelle Weltmeister Liam Whaley waren nur einige der großen Namen, die um den Einzug ins Halbfinale kämpften. Am Ende erwischte es niemand anderen als den Titelverteidiger des Pringles Kitesurf World Cup; Aaron Hadlow. Der Brite verlor seinen zweiten Platz mit dem letzten Sprung von Alex Pastor aus Spanien. Spannender ging es nicht! Überragender Sieger des Heats wurde Liam Whaley, der seinen Anspruch auf den Sieg eindeutig zementierte.
Den beiden einzigen Deutschen, die es durch eine Wildcard ins Viertelfinale geschafft hatten, ging es wie dem Briten und ein Einzug ins Halbfinale blieb beiden verwehrt.


Gegen frühen Nachmittag ließ leider der Wind nach und die Wettbewerbe mussten, nach einer kurzen Überlegung, den Wettbewerb an den Burger Binnensee zu verlegen (auch hier waren die Bedingungen nicht optimal) abgebrochen werden.
Bei bestem Sonnenschein wird der Tag in der letzten Party des Pringles Kitesurf World Cup gipfeln, gekrönt von dem Live-Auftritt von Lions Head. Auf geht’s!

Flexible Antwort auf feste Bedingungen

Der Zusammenschhluss aus verschiedenen Ridern und damit die Gründung von World Kiteboarding League hat sich vor allem auf die Flagge geschrieben, den sportlichen Aspekt einer Tour zu intensivieren, auf die Befindlichkeiten der Fahrer einzugehen und das Kitesurfen im Wettbewerb mit Innovationen weiterzuentwickeln.

Beim Pringles Kitesurf World Cup durften wir heute Zeuge werden, dass die WKL den Worten auch Taten folgen lässt. Aufgrund der schwachen Windbedingungen, die uns in den letzten Tagen verfolgt haben, hat die WKL zusammen mit den Fahrern entschieden, dass der Freestyle Wettbewerb komprimiert wird. Statt mit der Hauptunde starten wir morgen bei den Herren schon im Viertelfinale. Bei den Damen geht es gleich mit dem kleinen Finale los. Die Intention dahinter ist es, dass schmale Zeitfenster des Windes optimal zu nutzen und so noch Ergebnisse in der Freestyle-Wertung zu erzielen. Deshalb treffen sich die Rider bereits um 06.30 zum Meeting, bevor es (hoffentlich) um 07.00 Uhr auf das Wasser geht.

Wir hoffen, dass es morgen klappt und sind heiß auf Freestyle-Action und spannende DUelle.

Windaussichten stehen auf Freestyle

Windvorhersagen für den Pringles Kitesurf World Cup am Finalwochenende sind vielversprechend
Der Kurs war verlegt, die schnellsten Kitesurfer der Welt standen am Donnerstag bereits um 7:30 Uhr morgens einsatzbereit an der Ostsee. Doch statt der vorhergesagten vier Windstärken wehte beim Pringles Kitesurf Word Cup auf Fehmarn nur ein laues Lüftchen. Auch im Laufe des Tages änderten sich die Bedingungen am Südstrand leider nicht und die Slalom-Wettfahrten mussten erneut abgesagt werden.
„Hoher Luftdruck zwischen dem Atlantik, Mitteleuropa und dem Osten des Kontinents sorgt meistens für freundliches Wetter. Im Norden wird es jedoch wechselhaft und auf Fehmarn gewinnen in den kommenden Tagen Wolken die Oberhand. Für die Kitesurfer sieht es jedoch am Wochenende mit fünf Windstärken sehr gut aus“, so Wetterexpertin Anneke Dürkopp.
Dabei ist nicht nur die Stärke, sondern vor allem die Windrichtung ein entscheidender Faktor für die Teilnehmer beim größten Kitesurf-Event der Welt. Weht der Wind vom Land auf das Meer, wird er von den Gebäuden und Dünen auf Schleswig-Holsteins größter Insel gebremst. Erst weit draußen auf der Ostsee erreicht er wieder seine eigentlich Stärke.
Aber auch in dieser Hinsicht gibt Anneke Dürkopp Entwarnung. „Bis jetzt sieht es so aus, als ob der Wind am Samstag und Sonntag aus südwestlicher Richtung, also vom Meer aus schräg auf den Südstrand trifft.“ Das sind optimale Bedingungen für die Freestyler, so dass sich die Besucher auf ein großes Finale beim Pringles Kitesurf World Cup freuen können.

Kontakt