Together at the Mercedes-Benz Kitesurf World Cup

würden Sie sich mit Hunderten ein Strandtuch teilen? Was im ersten Moment einigen den Schweiß auf die Stirn treibt, ist für Facebook die Sommeraktion, die Menschen aus ganz Deutschland mit den unterschiedlichsten Interessen an einem Ort vereint und zwar dem Mercedes-Benz .

Getreu dem Unternehmensziel, die Welt näher zusammenzubringen, vereinte Facebook am ersten Tag des Mercedes-Benz Kitesurf World Cups auf Fehmarn Menschen auf Deutschlands größtem Strandtuch, damit sie gemeinsam ihre Botschaften mit der Welt teilen. Denn das über 500 Quadratmeter große Strandtuch diente den Gruppen als riesige Leinwand.

In Deutschland gibt es mehr als 21 Millionen aktive Gruppen auf Facebook, in denen die Deutschen rund um die unterschiedlichsten Interessen zusammenkommen. Facebook-Gruppen ermöglichen es den Menschen, Gemeinschaften zu bilden, sich gegenseitig zu unterstützen, neue Kontakte zu knüpfen und damit die Welt ein Stück näher zusammenzubringen.

Stimmen der Community

Ein Beispiel: die Jugendgruppe DLRG Nord, die an der Aktion am 18. August auf Fehmarn teilnimmt. Dazu Vivien Wottrich, Jugendvorsitzende der Ortsgruppe Fehmarn: „Die Jugend der DLRG vernetzt sich deutschlandweit über Facebook, um auf Gegenseitigkeit voneinander zu lernen, sich zu unterstützen und zu motivieren und die Öffentlichkeit über unser Engagement zu informieren. Hierdurch sind richtig gute Freundschaften entstanden. Wir nutzen unsere Plattform auch zur Motivation zur Teilnahme an Laufveranstaltungen oder anderen Aktionen bzw. vernetzen uns mit den Jugendgruppen der Feuerwehr oder des ASB, da sich alle für das Allgemeinwohl der Gesellschaft engagieren – ehrenamtlich und in ihrer Freizeit. Hierdurch kann man Energien bündeln und mehr öffentliches Interesse erzielen, da wir als gemeinnütziger Verein auf Spenden angewiesen sind. Wir freuen uns riesig, am 18.8. dabei zu sein. Facebook ist echt cool.“

Die deutsche Kitesurf-Szene ist natürlich auch in zahlreichen Facebook-Gruppen vertreten. Ganz klar, dass sich mehrere Gruppen aus der Szene bei dem Happening angemeldet haben. „Kitesurfer helfen sich ständig gegenseitig zu den unterschiedlichsten Themen. Von Lost & Found über Tipps zu Surf-Spots bis zu einer Mitfahrzentrale. Darüber hinaus engagieren wir uns mit unseren Beach- Clean-Up-Aktionen konsequent für saubere Strände und bauen auf eine sichere Zukunft auf dem Wasser an Nord- und Ostsee. Wir werden richtig viel Spaß dabei haben, heute unsere Freude am Kiten mal bildlich darzustellen“, sagt Mirja Hansen von Love it like a local.

„Connect on the Beach“ mit Facebook am 18.8. am Südstrand

„Connect on the Beach“ mit Facebook am 18.8. am Südstrand von 11-18 Uhr

Bei dieser Online meets Offline Aktion könnt ihr am Freitag ab 11 Uhr am Südstrand zusammenkommen und eure Message mit der Welt teilen. Auf einem überdimensionalen Facebook Strandtuch könnt ihr gemeinsam verkörpern, wofür Facebook steht: Bringing People Together.

Mehr als eine Milliarde Menschen engagieren sich weltweit in den unterschiedlichsten Gruppen auf Facebook. Für zahlreiche Menschen bilden sie einen wichtigen Bestandteil ihres Alltags. Sie geben den Menschen die Möglichkeit, Gemeinschaften zu bilden, sich gegenseitig zu unterstützen, neue Menschen kennenzulernen und damit die Welt ein Stück näher zusammenzubringen.

Auf 16×31,5m könnt ihr am 18.8. auf Fehmarn nun erstmals symbolisch darauf aufmerksam machen, wofür ihr euch einsetzt, eure Facebook Geschichten erzählen, zeigen, was ihr erreicht habt, und auch andere dazu animieren, sich selbst in einer Gruppe positiv zu engagieren. Die Menschenbilder werden von einer Drohne festgehalten und über Facebook mit der Welt geteilt.

Kommt vorbei!

#connectonthebeach

 

 

Interview mit Race-Champion Florian Gruber

Pringles Kitesurf World Cup 2016, 26.08. - 04.09.2016, Südstrand, Fehmarn. Photo: Joern Pollex/HochZwei

Florian Gruber ist Deutschlands schnellster Kitesurfer. Der Garmischer wurde bereits 2013 Weltmeister im Racing und hat 2015 die World Tour im Slalom gewonnen. Seit dem vergangenen Jahr ist der Kitesurf-Profi auf die neue Renndisziplin Foil umgestiegen, bei dem eine flügelartige Verlängerung unter dem Board das Brett schon bei geringem Tempo aus dem Wasser hebt. Die Rider gleiten dann ausschließlich auf diesem Flügel über das Meer und erreichen wegen des geringen Wasserwiderstandes Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h.
Beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn (18. bis zum 27. August), dem einzigen Tourstopp der Hydrofoil Pro Tour in Deutschland, der allerdings keinen World-Cup-Status besitzt, will Florian Gruber seinen Sieg aus dem letzten Jahr wiederholen. Was der 23-Jährige über die größte Kitesurf-Veranstaltung der Welt und eine mögliche Teilnahme bei den Olympischen Spielen denkt, verrät er in einem Interview.
Du warst im Racing und Slalom sehr erfolgreich. Warum bist Du auf Foil umgestiegen?
Schon 2014 sind ein paar Racer-Kollegen damit gefahren. Ich habe mir das angeschaut und dann gesehen, dass man mit dem Foil wesentlich schneller als einem Raceboard unterwegs ist. Dann habe ich es auch ausprobiert und bin im letzten Jahr ganz darauf umgestiegen, denn dem Foil gehört die Zukunft, zumal man bei sehr wenig Wind starten kann.

Was fasziniert Dich am Foilen?
Man hat ein anderes Fahrgefühl als beim Raceboard und schwebt praktisch über das Wasser. Die Wellen klatschen nicht an das Brett, sondern man fliegt über sie hinweg und spürt kaum einen Wasserwiderstand.

„Ich will natürlich wieder ganz vorne landen, aber das wird schwer, denn die Konkurrenz ist bärenstark.“

Musst Du anders trainieren als früher?
Es ist ähnlich. Wir absolvieren mit dem Foil ja auch die gleichen Kurse wie früher, können aber wesentlich bessere Winkel fahren und erheblich schneller kiten. Während es bei den klassischen Renndisziplinen Slalom und Racing mehr auf die Beinmuskulatur und das Sprunggelenk ankommt, ist beim Foil der ganze Körper und vor allem die Rückenmuskulatur gefragt, damit der Körper stabilisiert wird.
Du hast 2016 die Foil-Premiere auf Fehmarn gewonnen. Was hast Du Dir in diesem Jahr beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup auf der Ostseeinsel vorgenommen?
Ich will natürlich wieder ganz vorne landen, aber das wird schwer, denn die Konkurrenz ist bärenstark. Ich gebe wie immer mein Bestes und hoffe, dass es für mich so gut wie möglich ausgeht.

Motiviert Dich ein Heim-Event oder musst Du aufpassen, nicht zu sehr von Freunden und wilden Partys abgelenkt zu werden?
Zu Hause zu fahren ist etwas ganz Besonderes. Man hat das deutsche Publikum im Rücken und das motiviert einen ganz enorm. Es ist schön, den Fans einen spannenden Wettkampf zeigen zu können. Ich genieße das immer, abgelenkt werde ich dadurch nicht.

Du kommst im Rahmen der Hydrofoil Pro Tour viel in der Welt herum. Wie sind die Veranstaltungen dort verglichen mit dem Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn?
Sportlich sind sie alle auf einem ähnlich hohen Level, aber vom Event-Charakter her ist Fehmarn mit Abstand die größte Veranstaltung der Welt. Das Rahmenprogramm, die vielen Testmöglichkeiten, die Partys und die Live-Konzerte – das ist einmalig und gibt es nirgendwo sonst.

„Mein Traum ist die Teilnahme an den Olympischen“

Kitesurfen hat es bisher nicht bis zu den Olympischen Spielen geschafft. Mit der Disziplin Foil soll ein neuer Anlauf genommen werden. Wie siehst Du die Chancen?
Für 2020 in Tokio ist ein Show-Event im Kite-Foil geplant. Es ist ein Wettkampftag mit TV-Zeiten vorgesehen, 16 Teilnehmer sollen über einen Short-Track, also einen kürzeren Kurs, fahren. Es werden keine Medaillen vergeben, aber ich wäre natürlich unheimlich gern dabei. Danach muss man sehen, ob Foil 2024 tatsächlich eine olympische Disziplin wird.
Ein Olympia-Teilnahme würde sicher auch bei der Sponsorensuche helfen.

Wie sieht es in finanzieller Hinsicht bei Dir aus?
In erster Linie geht es beim Kitesurfen um den Sport, ausschließlich leben können davon nur ganz wenige Athleten. Dafür hat man ein tolles Leben und reist in jungen Jahren an die schönsten Plätze auf der ganzen Welt. Ich kann meine Unkosten decken, habe nebenbei aber auch mit meinem Vater eine Surf- und Kiteschule am Brombachsee und bin im Winter Ski- und Snowboardlehrer. Zudem studiere ich International Management. Damit kann ich nach meiner Kitesurf-Karriere hoffentlich irgendwo in der Sportbranche Fuß fassen.
Du hast schon zahlreiche Titel gewonnen. Welche sportlichen Ziele hast Du noch?
Ich will beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn ganz vorn sein, ebenso bei der Hydrofoil Pro Tour. Natürlich möchte ich auch wieder Weltmeister werden, aber mein Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen.

Surfer-Van gesucht? Dann kommt an die #sportsgarage.

Sie ist der Hotspot an Fehmarns Südstrand: die Mercedes-Benz #sportsgarage. Genießt die lockere Beachatmosphäre und entdeckt euren nächsten potenziellen Trainingsbuddy: Die V-Klasse hat genug Platz für euch, eure Freunde und die gesamte Ausrüstung. Stylisch und sicher geht’s damit von Kite-Spot zu Kite-Spot. Ihr seid mehr die Camper? Mit Küche und Schlafplätzen ist der Marco Polo ein komfortabler Allrounder. Sollte die Reise einmal länger dauern, finden bis zu fünf Surfer eine gemütliche Ruhezone. Vom Experten vor Ort gibt es Infos zu Service und Zubehör sowie Unterstützung bei der individuellen Konfiguration eures Vans. Während einer Probefahrt könnt ihr die Fahrzeuge ausgiebig testen.
Öffnungszeiten #sportsgarage und Probefahrtenstand: 10.00 bis 18.00 Uhr

Das sportliche Programm des Kitesurf World Cup

Strapless Freestyle (gesamter Eventzeitraum)

In diesem Jahr feiern wir mit der Disziplin Strapless Freestyle Premiere im Rahmen eines Kitesurf World Cup in Deutschland. In dieser neuen Hauptdisziplin mit World-Cup-Status der GKA (Global Kitesports Association) geht es vor allem artistisch zu. Hier stehen die Athleten auf dem Board, ohne durch Fußschlaufen oder Bindungen mit ihm verbunden zu sein und zeigen so ihre spektakulären Tricks und Manöver. Dabei nehmen sie bei bestimmten Sprüngen das Board in die Hand, führen damit ihre Kunststücke über dem Wasser aus, um anschließend wieder auf dem Brett stehend zu landen. mehr

Kite Park Invitational (gesamter Eventzeitraum)

Viel Action und spektakuläre Moves auf der Ostsee erwartet die Besucher in der zweiten neuen Disziplin, dem Kite Park (kein World Cup Status). Dabei wird vor Fehmarn in Strandnähe, ähnlich wie beim Wakeboarden, ein Parcours mit Kickern und Obstacles ausgelegt. Neben Style und Ausführung ist insbesondere der Schwierigkeitsgrad der auf den Obstacles gezeigten Tricks entscheidend für eine gute Bewertung. mehr

Foil (19. bis 23. August)

Dieser internationale Foil-Wettbewerb ist das einzige in Deutschland stattfindende Event und offizieller Tourstopp der Hydrofoil Pro Tour, ohne World-Cup-Status. Die Rennen werden in der ersten Hälfte des Events von Samstag bis Mittwoch (19. bis 23. August) am Südstrand stattfinden und können schon bei leichtem Wind gestartet werden. mehr

Race around the Island (24.-27. August als Standby-Event)

Rekordversuch auf Fehmarn! Zwei Stunden und 48 Minuten. Das ist der aktuelle Rekord für die Umrundung der Ostseeinsel – Aufgestellt vom deutschen Windsurfer Bernd Flessner. Beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup werden die schnellsten Kitesurfer der Welt versuchen, diesen eindrucksvollen Rekord zu brechen. mehr

 

Mac Fly & Jenix rocken das zweite Wochenende

Mac Fly

Nach dem gewiss fulminanten Auftakt von Chefboss am 18.08. und dem Konzert von Singer und Songwriter Pohlmann einen Tag später, werden wir natürlich auch am zweiten Wochenende des Mercedes-Benz Kitesurf World Cup zwei großartige Live-Acts begrüßen, die uns am letzten Wochenende nochmal so richtig einheizen werden.

Am 25. August gibt es mit den Jungs von Mac Fly Hip Hop vom Feinsten. Passend zum Kitesurf World Cup veröffentlicht das Duo sein neues Album „Back to the Feature“, an dem sie ein paar Jahre geschraubt haben. Mit dem Zertifikat für den fertigen Part, einem frischen Mix aus Rap und einer gewaltigen Ladung melodischer Unterstützung ist Mac Fly mit Band für die Bühne geboren. Bleibt nur noch zu zitieren: „SO ISSES! MUSIK!“

Nach Hip Hop am Freitag folgt ein rockiger Samstag. Das Quartett JENIX wusste auch schon beim letztjährigen Kitesurf World Cup zu überzeugen und bringt nun ein ganzes weiteres Jahr Bühnenerfahrung mit. JENIX sind authentisch, beherrschen die musikalischen Stile, schlagen harte Riffs an und lassen weiche Songs fließen. Hier hat eine interessante, junge Band die gleichen Tugenden für sich vereinnahmt wie in den guten alten Zeiten des Rock’n’Roll.

 

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