Party total mit dem Hamburger Duo Chefboss

Harte Beats, wummernde Bässe und Dancemusik vom Feinsten. Die Hamburger Band Chefboss wird dem Mercedes-Benz Kitesurf World Cup am Freitag, den 18. August so richtig einheizen. Wer da nicht abgeht, sollte seinen Puls fühlen!

Chefboss, das sind die beiden Hamburger Deerns Alice Martins und Maike Mohr, überzeugt mit einer Mischung aus Dancehall, Electro, Vougein und knallharten Raptexten. Vogueing wie Vogue, und Rhythms wie Karibik. Denn da liegen die Wurzeln von Tänzerin Maike Mohr und ihrer MC-Gesangs-Sprech-Party-Partnerin Alice Martin.

Genauso wichtig wie die Musik ist die Show, die Alice und Maike in ihren Videos und bei ihren Live-Auftritten á la Deichkind abfackeln. Seit der Entstehung der Gruppe mit drei bis dreißig Tänzern im Rücken und ein bis fünf Konfetti-Kanonen, scheint es keine Hindernisse für diese Kombi zu geben. Wer sie live erlebt, springt mit. Keine Frage.

Die Verbindung aus Tanz, Ausdruck und Musik. Das ist Chefboss. Nicht verwunderlich, schließlich kommen beide aus der Tanz- und Choreographie-Szene Hamburgs. Gerade Maike hat sich seit der achten Klasse in das Tanzen verliebt und gehört zu den Besten. Das Projekt Chefboss entstand unter der Maxime „Das machen wir jetzt“ und „Scheißegal was die anderen denken“. Mit ihrer ersten Single „Blitzlichtgewitter“, die mittlerweile über 700.000 Aufrufe auf YouTube hat, ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten und so absolvierte Chefboss in kurzer Zeit zahlreiche Gigs, unter anderem als Support für Deichkind und in der Show Circus HalliGalli. Selbst die Nominierung für den Hamburger Musikpreis HANS als bester Newcomer hat keinen überrascht. Der Einzug in kommerzielle Radiosender: Eine Selbstverständlichkeit.

Wir sind gespannt, was Alice und Maike für den Mercedes-Benz Kitesurf World Cup vorbereitet haben und sind uns sicher, dass der Südstrand explodieren wird.

Jetzt reinhören:

Blitzlichtgewitter

Insel

Zombie Apokalypse 

Pohlmann live beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup 2017

Den Karriereverlauf von Ingo Pohlmann kann man, von außen betrachtet durchaus als „romantisch“ bezeichnen.

Am 18. Mai 1972 geboren, absolvierte Pohlmann nach seinem Hauptschulabschluss eine Lehre als Maurer und übte sich im heimischen Jugendzimmer in Gesang, Texten und Musizieren. Ein Hobby, welches sich bald lohnen sollte. Nachdem er in Münster seinen Zivildienst absolvierte und das Fachabitur machte, zog er nach Hamburg. Hier wurde er Teil der Band „Goldjunge“, die unter anderem als Vorband von den Cranberries und Nena auftrat.

Nach der Auflösung der Band heuerte Pohlmann in der Szenebar „Bar Projekt 1“ als Kellner und Barkeeper an. Dort initiierte er, noch immer ganz der Musiker, eine Open Stage auf der unter dem Motto „Rocker vom Hocker“ regelmäßig Künstler auftraten. Auch Pohlmann selbst griff zur Gitarre und spielte regelmäßig seine eigenen, gefühlvollen Songs, die vom Publikum sehr gut aufgenommen wurden. Diese Auftritte sollten für Pohlmann schließlich zum Sprungbrett in die Welt des professionellen Musikbusiness werden. Nachdem er die Bar regelmäßig mit einem großen Publikum füllte, wurde Rockmusiker Henning Wehland auf den Sänger aufmerksam und nahm mit ihm sein erstes Studioalbum „Zwischen Heimweh und Fernsucht“ auf.

Es folgte ein Auftritt beim Bundesvision Song Contest, bei dem er sein Heimatbundesland Nordrhein-Westfalen vertrat und seine erste Deutschland Tour. Bis heute hat Pohlmann, der sich für das Projekt Viva con Aqua einsetzt, fünf Alben veröffentlicht.

Mit einer Mischung aus Pop, Rock und Folk verzaubert er nun seit Jahren sein Publikum und füllt regelmäßig Hallen, Kneipen und Clubs. Seine Live Auftritte sind dabei immer einzigartig, authentisch und persönlich. Wenn die letzte Zugabe verstummt ist hat man das Gefühl, den Musiker und auch den Menschen Ingo Pohlmann besser zu kennen. Bei seinem Auftritt am Samstag, den 19.08.2017 beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup wird dies sicherlich nicht anders sein.

Jetzt reinhören:

„Himmel und Berge“

„Atmen“

„Wenn jetzt Sommer wär“

Das Mercedes-Benz Kitesurf Testival 2017

Der Umzug vom Grünen Brink nach Campingplatz Strukkamphuk.

Der Kitesurfspot Campingplatz Strukkamphuk verfügt über ein großes Flachwassergebiet, ausreichend Platz zum Starten und Landen von Kites und ist ein optimales Revier für Westwind. Mit ausreichend Parkplätzen, einem Kiosk, Restaurant und ausreichend Toiletten ist auch die Infrastruktur dieses Ortes optimal für das Mercedes-Benz Kitesurf Testival. Ein weiteres Highlight: Nur ein paar hundert Meter vom Testivalgelände entfernt liegt der Campingplatz Strukkamphuk. Wer also in ein paar Minütchen vom Zelt auf Wasser will, ist hier herzlich willkommen. Das Gesamtpaket passt und ein großartiges Testivalfeeling ist garantiert.

Wer auf unserem Event-Campground oder in der Nähe des Eventgeländes übernachtet, der kann unseren kostenfreien Shuttleservice nutzen, der täglich von 09.30 – 18.30 Uhr verkehrt. Die Abfahrt findet direkt am Event-Check In statt. Während der Testphase, täglich von 10 – 18 Uhr, beobachten zwei erfahrende Jetski-Fahrer das Treiben auf dem Wasser und bringen havarierte Teilnehmer wieder an Land.

Um fleißig ausprobieren zu können benötigen Teilnehmer eine VDWS Lizenz Level 4 oder eine vergleichbare Qualifikation. Wer über kein solches Dokument verfügt, jedoch sicher mit dem Kite unterwegs ist, hat die Chance, sich vor zwei ausgebildeten Lehrern des VDWS, mit dem wir auch in diesem Jahr eng zusammenarbeiten, zu beweisen. Geprüft wird das Raumschotfahren, Steuern, Höhe halten sowie eine Basishalse. Für Sportler mit genügend Erfahrung sicherlich kein Problem. Geben die Instructors das Go, steht der Teilnahme am normalen Testbetrieb nichts mehr im Wege und ihr könnt das neueste Material der Branche, egal ob Kites, Boards oder anderes Zubehör, kostenlos testen. Und das so lange ihr wollt.

Damit die Nähe zu den Kitesurfstars nicht verloren geht, werden wir in diesem Jahr sicherlich den einen oder anderen Rider auf dem Testivalgelände begrüßen dürfen. Also bloß nicht die Autogrammkarten vergessen.

Das Mercedes-Benz Kitesurf Testival bietet also alles, was das Kitesurf Herz begehrt. Vorbeikommen, ausleihen, loskiten.

Noch keine Ahnung wo ihr pennen wollt? Auf unserem Event-Campground oder dem Campingplatz Strukkamphuck (liegt direkt am Testivalgelände) ist noch reichlich Platz.

Mercedes-Benz neuer Titelsponsor des Kitesurf World Cup

Mercedes-Benz ist in diesem Jahr Titelsponsor des Kitesurf World Cup Fehmarn und damit Namensgeber der drei weltweit größten Wassersport-Events ihrer Art. Bereits 2016 war der Premium-Automobilhersteller Titelsponsor des SUP World Cup Scharbeutz und des Windsurf World Cup Sylt.

Die Hamburger Agentur ACT AGENCY hat die drei Wassersport-Highlights ins Leben gerufen und zu Mega-Veranstaltungen weiterentwickelt. Dabei wurden neue Maßstäbe und Trends bei der Präsentation und Vermarktung gesetzt, die viele nationale und internationale Events mittlerweile übernommen haben. Mit Mercedes-Benz will ACT AGENCY den eingeschlagenen Weg vor allem im digitalen Segment konsequent weiter beschreiten und das Thema noch populärer und medienaffiner machen.

„Die Sportarten Wind- und Kitesurfen sowie Stand Up Paddling passen perfekt zu Mercedes-Benz und dem Zeitgeist der Marke (…)“ – Georg Abel

Georg Abel, Mitglied der Geschäftsleitung des Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland, verspricht sich viel von der Zusammenarbeit mit ACT AGENCY und dem Engagement bei drei Mega-Wassersport-Events in Deutschland. „Wir sind stolz darauf, Partner dieser spektakulären Veranstaltungen zu sein, bei denen die Profis, genau wie Mercedes-Benz, für ein Maximum an Leistung stehen und großen Wert auf erstklassiges Equipment legen. Die Sportarten Wind- und Kitesurfen sowie Stand Up Paddling passen perfekt zu Mercedes-Benz und dem Zeitgeist der Marke, denn beide verbindet die Leidenschaft für Dynamik, Innovation und das Streben nach Höchstleistungen. Unsere Vans sind dabei die perfekten Begleiter für Profis und Freizeitsportler.“

Matthias Neumann, Geschäftsführer von ACT AGENCY, erklärt: „Das Engagement von Mercedes-Benz ist für die Lifestyle-Wassersportarten ein absoluter Glücksfall. Mercedes-Benz ist die internationale Top Premiummarke der Automobilindustrie und steht neben vielen weiteren positiven Attributen für Sportlichkeit und Innovation. Dadurch ergibt sich ein sehr positiver gegenseitiger Imagetransfer. Am wichtigsten ist natürlich auch der „Produktfit“. Die von uns betreuten Wassersportarten sind ohne die Verbindung zur Mobilität nicht denkbar. Es gibt kein besseres Automobil für einen Windsurfer, Stand up Paddler oder Kitesurfer als zum Beispiel die Mercedes-Benz V-Klasse. Das Engagement von Mercedes-Benz bei unseren Events geht über ein „herkömmliches Sponsoring“ weit hinaus. Die Marke ist ein echter Partner mit Mut zur Unterstützung von Innovationen insbesondere im digitalen Bereich“.

„Das Engagement von Mercedes-Benz ist für die Lifestyle-Wassersportarten ein absoluter Glücksfall.“ – Matthias Neumann

Vom 18. bis zum 27. August lockt der Mercedes-Benz Kitesurf World Cup die radikalsten Luft-Artisten und schnellsten Kitesurfer der Welt nach Fehmarn. Die insgesamt zwölfte Auflage des Wassersport-Spektakels findet in diesem Jahr zum zweiten Mal auf der Ostseeinsel statt und sorgt neben dem Top-Sport mit zahlreichen Side Events für Unterhaltung nonstop. Auf einem separaten Testgelände kann das neueste Equipment aller namhafter Hersteller vor Ort ausprobiert werden, jeden Abend verbreiten Live-Acts und heiße Partys Festival-Stimmung auf dem Südstrand von Fehmarn. Die Fans haben die Möglichkeit, mit Wohnmobilen oder Zelten auf dem Event-Campground direkt neben dem Veranstaltungsgelände rund um die Uhr hautnah mit dabei zu sein. Highlight für alle Fans ist die umfangreiche Live-Berichterstattung, die von allen Fans vor Ort auf Leinwänden und im Internet weltweit verfolgt werden kann.

Faszination Kitesurfen – Drachenzähmen leicht gemacht

Die Ausnahmeboxer Wladimir und Vitali Klitschko tun es, Geschäftsmann und Abenteurer Richard Branson hat es getan, ja sogar der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat Geschmack daran gefunden und mit ihm über 1,5 Millionen Menschen weltweit. Worum es geht? Natürlich um das Kitesurfen. Einer Sportart, die ihresgleichen sucht.

Das Kitesurfen in der heutigen Form wurde erst Mitte der 90er Jahre entwickelt und hat seitdem einen weltweiten Siegeszug angetreten. Ähnlich wie das Windsurfen entwickelte sich das Kiten schnell zu einer Trendsportart, die, auch aufgrund der Vielfalt und Eleganz der Sprünge und Tricks, in kurzer Zeit immer mehr Anhänger gewinnen konnte. In Deutschland, Brasilien, Südafrika oder Australien. An den Küsten, aber auch auf Binnenseen und Flüssen traf man vermehrt Kitesurfer an. Die Flexibilität, die gerade durch die Kompaktheit der Ausrüstung gegeben ist (ein aufblasbarer Kite kann bequem als Rucksack mitgeführt werden) macht das Kitesurfen einmalig und in allen Gesellschaftsschichten beliebt. Neben der sportlichen Herausforderung vermittelt der Kitesport außerdem ein einmaliges Lebensgefühl und bietet Möglichkeiten, wie kaum eine andere Sportart. Die Freiheit, das Spiel mit den Elementen und die Willkommenskultur, die jedem Kiter von der Community entgegengebracht wird, lassen den Sport zu einem kompletten Erlebnis werden. Auf und neben dem Wasser.

Durch die Weiterentwicklung und die Verbesserung des Materials ist das Kitesurfen mittlerweile generationsübergreifend erlernbar. Die zahlreichen Kiteschulen bieten Kurse für Kinder bis Rentner an und bieten quasi jedem die Möglichkeit, Teil dieser Community zu werden. Einmal selbst zum Kite zu greifen ist dabei fast schon Pflicht.

Events wie etwa der Kitesurf World Cup auf Fehmarn bieten die perfekte Gelegenheit, um in die Szene einzutauchen, zahlreiche neue Kontakte zu knüpfen und die besten Athleten der Welt live zu erleben.

Die Erfolgswelle des Kitesurfens ist noch lange nicht vorbei und wir können euch nur empfehlen auch mal abzuheben.

Unsere Kitesurferin des Monats – Annabel van Westerop

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ An diese geflügelten Worte des deutschen Schriftstellers Franz Kafka haben vielleicht, auf die eine oder andere Weise, auch die Eltern von Annabel van Westerop gedacht, als sie mit ihrer 11-jährigen Tochter aus den Niederlanden nach Auruba ausgewandert sind. Wie diese Entscheidung den Weg ihres Kindes prägen sollte, konnten sie aber sicher nicht ahnen.

Annabel Maria van Westerop wurde am 21. Februar 1994 geboren, wo sie sich bereits als Kind dem Reitsport verschrieb und diesem Hobby mit viel Leidenschaft und einem ebenso großen Talent nachging. Dies änderte sich auch nicht nach dem Umzug der van Westerops auf die knapp 8.000 Kilometer entfernten niederländischen Antillen. Vorerst. Denn mit 13 Jahren wechselte Annabel erstmals den Rücken eines Pferdes gegen ein Board und sammelte erste Erfahrungen im Windsurfen. In einem Wassersportparadies wie Auruba wohl keine große Überraschung. Zumal auch ihr Vater mit dem Kitesurfen begann. Davon inspiriert probierte sich auch die heute 23-Jährige im Kitesurfen und verliebte sich auch Anhieb in diese Sportart. Auch das Reiten konnte da nicht mehr mithalten und obwohl Annabel bei einer Juniorenweltmeisterschaft in Kolumbien noch die Silbermedaille im Dressurreiten gewinnen konnte, ging sie seitdem konsequent ihrer neuen Leidenschaft nach.

Bei perfekten Bedingungen von 20-25 Knoten und warmen Temperaturen, wie sie in Auruba herrschen, konnte Annabel jede freie Minute auf dem Wasser verbringen und kitete sich, auch nach guten Leistungen in verschiedenen nationalen Wettbewerben, in den Fokus möglicher Sponsoren. Schließlich war es die Wassersportmarke Cabrinha, die die Qualität von Annabel erkannte und sie unter Vertrag nahm. Ein wichtiger Schritt in den Anfängen ihrer Karriere. Nach ihrem Highschool-Abschluss entschloss sich Annabel dazu, den Weg zum professionellen Kitesurfen einzuschlagen, was ihr Leben stark verändern sollte: Wettkämpfe, hartes Training und Disziplin waren gefragt, gleichzeitig entdeckte sie andere Kulturen und bekam die Möglichkeit, ihr heißgeliebtes Hobby zum Beruf zu machen. Ein Schritt, von dem viele junge Sportler träumen und Annabel van Westerop bis heute nicht bereut hat. Abseits des Profisports setzt sie sich aktiv für die Umwelt ein. Als Botschafterin der „Stiching Clear Water Fundation“ will sie ihre Bekanntheit dafür nutzen, die Menschen für das Thema Verschmutzung der Meere zu sensibilisieren.

Unsere Kiterin des Monats: Bruna Kajiya

An das Jahr 2016 wird sich Bruna Kajiya mit Sicherheit noch lange und mit einem breiten Lächeln zurückerinnern. Die World Kiteboarding League, an dessen Entstehung und Durchführung sie beteiligt war, ist ein voller Erfolg. Weltmeisterin und „GKA Female Rider of the Year“. Das sind die Parameter ihres Erfolges in 2016. Mehr als beeindruckend. Vor allem wenn man bedenkt, dass ihre Kitesurfkarriere erst durch einen Sportunfall ihren Lauf genommen hat.

Das Adrenalin, die Freiheit, die Herausforderung. Genau diese Kombination war es, die Bruna auf Anhieb mit dem Kitesurfen verband.

Bruna Kajiya wurde am 25. Februar 1987 im Bundesstaat Sao Paulo in Brasilien geboren und verbrachte schon als kleines Kind viel Zeit am und im Wasser. Kein Wunder also, dass sie früh mit dem Wassersport in Kontakt kam und schließlich mit dem Surfen begann. Ein Surfunfall verleitete Bruna schließlich dazu sich nach einer anderen Sportart umzuschauen. Natürlich auch auf dem Wasser. Der Ausblick von ihrem Klassenzimmer, der ihr, direkt auf den Ozean gerichtet, täglich das Schauspiel der Kitesurfer bot, die entspannt durch das Wasser pflügten und sich scheinbar problemlos in die Lüfte schraubten, war es schließlich, der bei Bruna die Neugierde auf diesen Sport und später die Leidenschaft erweckte. Während der Schulstunden von dem sportlichen Treiben hypnotisiert, ging es für die Brasilianerin nach der Schule direkt hinunter zum Strand. Sie musste einfach mitmachen. Das Meer fühlen. Sich dem Wind hingeben. Das Adrenalin, die Freiheit, die Herausforderung! Genau diese Kombination war es, die Bruna auf Anhieb mit dem Kitesurfen verband. Und das bis heute.

„Bruna ist für mich der Champion auf, aber auch neben dem Wasser. Sie hat mit ihrer Art und ihren Fähigkeiten so viele Menschen inspiriert. Eine unglaubliche Person“ – Danny Galiart.

Das College besuchte die zweifache Weltmeisterin schließlich im Wassersportparadies Maui, wo sie die wohl optimalsten Bedingungen für den Start ihrer Karriere vorfand. Mit ihrem eindrucksvollen, kraftvollen und progressiven Stil sicherte sich die Brasilianerin fünf nationale Titel in ihrem Heimatland und durfte nach sieben Jahren ihren ersten Weltmeistertitel feiern.

Mit ihren Konkurrentinnen Karolina Winkowska und Gisela Pulido dominierte sie in der Folge die Kitesurfszene und wurde insgesamt fünf Mal Vizeweltmeisterin. Trotz dieser Serie verlor Bruna, ihrem  Ehrgeiz und der Liebe zum Kitesurfen sei Dank, nie den Glauben an den nächsten Titel. Trotz einer Verletzung am Kreuzband, die sie sich beim Kitesurf World Cup 2013 in Deutschland zugezogen hatte, hielt sie ihre sportliche Qualität und landete als erste Frau überhaupt den Backside 315er. Mit dem Sieg der World Kiteboarding League im vergangenen Jahr bewies sie erneut ihre Klasse und ihre Potential, sich noch weiter zu steigern. Und wer weiß, vielleicht sind im nächsten Jahr auch Winkowska und Pulido auf der Tour dabei und werden auf die Ränge zwei und drei verwiesen.

Unser Kiter des Monats – Nick Jacobsen

Er ist Weltrekordhalter, Big Air Spezialist und irgendwie der verrückteste Kitesurfer den wir kennen. Egal ob Kiten in rosa Hotpants, mit einer vollen Bratpfanne in der Hand oder einer Dame auf den Schultern. In seinen Videos schießt Nick Jacobsen regelmäßig den Vogel ab. Und wir finden es einfach nur großartig!

Der heute 29-jährige wurde in Kopenhagen geboren und hat seine Passion für das Kitesurfen, im Vergleich zu vielen seiner Kollegen, die auf einem ähnlich hohen Level fahren, recht spät entwickelt. Nach seinem Schulabschluss mit 16 zog es Nick nach Kapstadt zu seinem Vater, wo er mit dem Wassersport in Berührung kam. Zu Beginn noch im Windsurfen aktiv, entwickelte er schnell ein immer größer werdendes Interesse am Kitesurfen. Den Sprüngen, der Schnelligkeit, dem Fliegen und dem offensichtlichen Spaßfaktor. Dies blieb auch seinem Vater nicht verborgen und so verkaufe er das Windsurf Equipment und kaufte seinem Sohn seine erste Kitesurfausrüstung.

Erst mit 16 startete Jacobsen seine Karriere

Nach vier monatiger Action auf dem Wasser ging es für Jacobsen zurück in die dänische Heimat. Im Gepäck die einmalige Erfahrung einer neuen Sportart und einem Sponsoringvertrag mit der Quicksilver. Der Beginn einer großen, aber untypischen Karriere!

Widmete sich Jacobsen anfangs noch dem Wettbewerbssport und gewann mit 17 die dänische Meisterschaft im Freestyle, reizte ihn eher die Freiheit auf dem Wasser und die Möglichkeit das zu tun, wonach ihm der Sinn stand. Mit etwa 20 Jahren hatte er genug Sponsoren zusammen, um nicht mehr auf das elterliche Geld angewiesen zu sein. Sein Traum sollte also in Erfüllung gehen.

Seine waghalsigen Aktionen und Sprünge, wie etwa von einem 33 Meter hohen Mast eines Bootes sind längst sein Markenzeichen und seine Faszination an der Disziplin Big Air treibt ihn dazu an, den Sport immer weiter ans Limit zu pushen. Mit einem über 28 Meter hohen Sprung stellte Jacobsen im Februar 2017 erneut einen Weltrekord auf. Zum Vergleich: Mit einem solchen Sprung könnte der Däne in das Berliner Olympia Stadion, das Kolosseum in Rom oder über das Brandenburger Tor springen.

Über 28 Meter – Ein neuer Weltrekord

Nur ein paar Wochen zuvor konnte der 29-jährige außerdem seinen ersten großen internationalen Titel feiern. Beim Red Bull King of the Air ließ er die beiden Big Air Experten Ruben Lenten und Aaron Hadlow hinter sich.

Wir sind gespannt, womit uns Nick Jacobsen in 2017 noch begeistern wird. Gehen wir davon aus, dass er seine Begeisterung zum Sport und dem Spiel mit den Elementen nicht verliert (warum auch) und nicht plötzlich von Akrophobie heimgesucht wird, können wir sicher großes erwarten.

Hier gibt es noch mehr Videos:

Nick Jacobsen is awesome

Crazy Kitesurfer/Nick Jacobsen

Der Event-Campground des Kitesurf World Cup 2017

Nach der Premiere des Event-Campground im Jahr 2016, werden wir natürlich auch in diesem Jahr einen Event-Campground organisieren und euch somit die Möglichkeit bieten mit Gleichgesinnten, direkt am Eventgelände zu übernachten! Das heißt für Euch – zehn Tage sportliche Action, Festivalfeeling und Party pur.

Mehr Kitesurf World Cup-Feeling geht nicht.

Neben den 10-Tages Tickets werden wir einen Monat vor Beginn des Kitesurf World Cup 2017. (17. Juli.2017) mit dem Verkauf von Wochenendtickets starten. Die Anzahl der Tickets ist dann abhängig von den bis dahin verkauften Plätzen.

Zusätzlich zu den vom letzten Jahr gewohnten Stellplätzen (30qm), die auf Fahrzeuge bis einer Länge von sechs Metern und 3,5 Tonnen beschränkt sind, bieten wir nun auch 62 Flächen (50qm) für Fahrzeuge bis acht Metern länge an. Diese befinden sich auf dem Event-Campground Platz C3*.

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Eventbrite - Kitesurf World Cup - Event-Campground

Zu den Event-Campground FAQ’s geht es hier

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„Foil ist die Zukunft“ Florian Gruber

Hallo Florian,

wie geht`s?

Danke, gut?

Vor 17 Tagen ist das Kitesurf Jahr 2016 zu Ende gegangen. Wie lautet dein sportliches Fazit?

Das Jahr lief ganz ok für mich. Zwar konnte ich, wie beim Kitesurf World Cup in Deutschland, sehr gute Ergebnisse einfahren, doch dann gab es auch immer wieder Rennen, bei denen es nicht so gut lief. Bei der Weltmeisterschaft hatte ich beispielsweise Probleme mit meinem Material, was mich dementsprechend zurückgeworfen hat. Aber alles in allem kann ich zufrieden sein.

Sportlich lief der Kitesurf World Cup auf Fehmarn optimal für dich. Wie hat dir das Event gefallen?

Der World Cup war klasse organisiert und die Location war gerade für die Zuschauer, die nahe am Wasser stehen konnten, super. Dass sich das Gelände auf Rasen befand war nicht schlecht. Vom sportlichen her war St. Peter natürlich super. Dort sind die Windbedingungen im Schnitt besser und in der Nordsee hat man weniger Probleme mit dem Seegras als in der Ostsee. Dennoch fand ich den World Cup sehr gelungen.

Können wir in diesem Jahr wieder mit dir rechnen?

Das Event auf Fehmarn ist fest in meinem Terminkalender eingeplant.

„Foil ist flexibler. Egal ob bei fünf oder 35 Knoten“

Das hören wir doch gerne. Wie sehen deine sportlichen Pläne für 2017 sonst noch so aus?

In der letzten Woche sind die Tourdaten für die Hydrofoil Tour und die Tour der IKA erschienen. Da kann ich jetzt schon sagen. 2017 werde ich viel unterwegs sein.

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