100.000 Besucher beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn

Der Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn ist am Sonntag so zu Ende gegangen wie er vor acht Tagen sportlich angefangen hat: Mit spektakulären Tricks und Manövern der besten Drachenlenker der Welt. Am letzten Tag des Wassersport-Highlights meldete sich der Wind mit knapp fünf Beaufort zurück und das Kite-Park Invitational, der insgesamt vierte Wettbewerb, konnte gestartet werden.

Die Board-Artisten mussten dabei einen Parcours mit Slidern und Kickern bewältigen und zeigten den begeisterten Zuschauern erneut ihr großes Repertoire an Drehungen und Rotationen. Es siegte Alex Maes (Belgien) bei den Männern, Annelous Lammerts gewann die Damenkonkurrenz. „Es ist war super, dass wir am letzten Tag das Kite-Park Invitational doch noch starten konnten und ich den letzten Wettkampf dieses tollen Events gewonnen habe“, freute sich die 23-jährige Niederländerin.

Rund 100.000 Zuschauer erlebten beim größten Kitesurf-Event der Welt spektakuläre Luftfahrten der Strapless Freestyler, rasante Rennen der Foiler und einen fantastischen neuen Rekord beim „Race around the Island“. Abends feierten die Fans bei Top-Liveacts und angesagten DJs fröhliche Beach-Partys, die im ehemaligen „Haus des Gastes“ bis in die Morgenstunden fortgesetzt wurden.

Der Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn begann sportlich am Samstag, 19. August, mit einem Trick-Feuerwerk der Strapless Freestyler. Die Könige der Lüfte begeisterten das Publikum mit langen Luftfahrten, radikalen Tricks und atemberaubenden Manövern. In einem hochklassigen Finale setzte sich der aktuelle Weltmeister Matchu Lopes von den Kapverden gegen seinen Landsmann Airton Cozzolino durch, feierte damit seinen ersten World-Cup-Sieg in Deutschland und sicherte sich wertvolle Punkte für die GKA-Rangliste.

„Ich bin total glücklich, den größten Kitesurf-Event gewonnen zu haben. Ich hatte unglaublich viel Spaß auf dem Wasser, die Zuschauer haben mich extrem gepusht und es herrschte eine tolle Atmosphäre hier am Südstrand“, freute sich der Sieger nach dem Endlauf. Bester Deutscher war Felix Paul Schulz aus Perleberg/Brandenburg auf dem 17. Platz.

Nach den Himmelsstürmern übernahmen die Speed-Spezialisten das Kommando am Südstrand von Fehmarn und die Racing-Disziplin Foil wurde gestartet. Beim einzigen Stopp der HydroFoil Pro Tour in Deutschland sahen die Zuschauer spannende Läufe in der Formel 1 des Kitesurfens, bei denen die Foiler mit bis zu 70 km/h über die Ostsee jagten. Der Franzose Nico Parlier gewann sieben von insgesamt zwölf Rennen und sicherte sich damit den Gesamtsieg vor seinem Landsmann Axel Mazella.

„Es war ein schwieriger Wettkampf, wir hatten von Leicht- bis Starkwind verschiedenste Bedingungen auf der Ostsee. Ich freue mich sehr, dieses tolle Event gewonnen zu haben. Im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei“, versprach Nico Parlier nach seinem Triumph. Florian Gruber beendete den Foil-Wettbewerb als bester Deutscher auf Platz fünf. Der Garmisch-Partenkirchner: „Schade, dass ich in einigen Rennen vom Seegras ausgebremst wurde, sonst wäre vielleicht ein Podiumsplatz drin gewesen. Mit meiner Leistung in diesem Weltklassefeld bin ich zufrieden.“

Florian Gruber spielte am Freitag die Hauptrolle beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn. Der schnelle Bayer wollte beim „Race around the Island“ die Ostseeinsel schneller umrunden als der 16-malige Deutsche Windsurfmeister und Rekordhalter Bernd Flessner, der vor acht Jahren 2:48 Stunden dafür benötigte. Diese Bestmarke pulverisierte Florian Gruber und war mit 1:43 Stunden 65 Minuten schneller als die Windsurf-Legende.

„Es war unglaublich anstrengend, vor allem der zweite Teil der Umrundung, bei dem ich viel gegen den Wind kreuzen musste. Hier und am Anfang des Rennens hatte ich auch mit dem Seegras zu kämpfen, das mich ein wenig ausgebremst hat. Aber es hat alles fantastisch geklappt, ich hätte nicht gedacht, unter zwei Stunden zu bleiben. Allein unter der Fehmarnsundbrücke durch zu fahren, war ein Erlebnis, das man nicht alle Tage hat“, so der 23-Jährige, der bei seinem Husarenritt 85 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49 km/h zurücklegte.

Neben den offiziellen Wettkämpfen zeigten die 68 Teilnehmer aus 19 Nationen immer wieder spektakuläre Shows, sprangen auf der Ostsee über Hindernisse oder schraubten sich vom Jet-Ski gezogen rund 20 Meter hoch in die Luft. Die Besucher wurden neben dem Top-Sport von einem bunten Rahmenprogramm und dem Eventradio mit aktuellen Informationen, Interviews und Gewinnspielen bestens unterhalten. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, selber aktiv zu werden und beim großen Kitesurf und SUP Testival auf das Board zu steigen.

Auf dem Campingplatz Strukkamphuk, direkt an der großen Orther Reede, konnte das neueste Equipment an einem Flachwasserspot ausprobiert werden. Titelsponsor Mercedes-Benz bot dazu einen kostenlosen Shuttle zwischen dem Eventgelände und dem Kitesurf Testival an.

Auch auf dem Eventgelände am Südstrand wurden zahlreiche Produktneuheiten präsentiert. Auf SUP-Boards aller namhaften Hersteller genossen die Besucher das Surffeeling auf der Ostsee, außerdem wurde auch hier das neueste Kitesurf-Material gezeigt. Nach den Höhenfliegern waren die Zuschauer beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup am Zug und feierten abends bei N-JOY the Party und der erstmaligen Red Bull Nachtschicht mit zahlreichen Liveacts und angesagten DJs auf dem Veranstaltungsgelände am Südstrand. Die Nachtschwärmer ließen es danach im „Haus des Gastes“ bis in die Morgenstunden krachen.

Die Sieger beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn

Strapless Freestyle GKA World Cup
Sieger: Matchu Lopes (Kapverden)
Bester Deutscher: Felix Paul Schulz (Perleberg/Brandenburg) Platz 17

HydroFoil Pro Tour
Sieger Herren: Nico Parlier (Frankreich)
Bester Deutscher: Florian Gruber (Garmisch-Partenkirchen) Platz 5
Siegerin Damen: Steph Bridge (Großbritannien)
Beste Deutsche: Leonie Meyer (Osnabrück) Platz 2

Race around the Island
Florian Gruber neuer Rekordhalter mit 1:43 Stunden (alter Rekord: 2:48 Stunden)

Kite Park Show
Sieger Herren: Alex Maes (Belgien)
Bester Deutscher: Annelous Lammerts (Niederlande)

Florian Gruber holt den Race around the Island Rekord

Florian Gruber hat den Rekord geknackt. Der Kitesurfer aus Garmisch-Partenkirchen umrundete am Freitag die Ostseeinsel Fehmarn mit dem Foil in der Fabel-Zeit von 1:43 Stunden. Damit pulverisierte der Bayer die bisherige Bestmarke von 2:48 Stunden, die der 16-malige deutsche Windsurfmeister Bernd Flessner vor acht Jahren aufgestellt hatte.

Der 23-jährige Gruber war beim „Race around the Island“ im Rahmen des Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn um 12:08 Uhr am Südstrand der Sonneninsel in östlicher Richtung gestartet. Am Leuchtfeuer Staberhuk steuerte er seinen Drachen nach Norden, bei Puttgarden ging die rasende Fahrt mit bis zu 70 km/h durch den Fehmarnbelt, eine der meist befahrenen Wasserstraßen Europas, in Richtung Westen

Beim Nördlichen Binnensee drehte Gruber wieder nach Süden und fuhr nach einer weiteren Richtungsänderung am Flügger Leuchtfeuer kurz vor dem Ziel unter der Fehmarnsundbrücke durch bis zum Südstrand. Hier wurde der neue Rekordhalter um 13:51 Uhr vom begeisterten Publikum mit Jubel empfangen.

„Ich bin total happy über diesen Rekord. Es war unglaublich anstrengend, vor allem der zweite Teil der Umrundung, bei dem ich viel gegen den Wind kreuzen musste. Hier und am Anfang des Rennens hatte ich auch mit dem Seegras zu kämpfen, das mich ein wenig ausgebremst hat. Aber es hat alles fantastisch geklappt, ich hätte nicht gedacht, unter zwei Stunden zu bleiben. Und allein unter der Fehmarnsundbrücke durch zu fahren, war ein Erlebnis, das man nicht alle Tage hat. Jetzt geht`s zur Massage, heute Abend werde ich zur Feier des Tages ein, zwei Gläschen trinken. Das Preisgeld von 1000 Euro kommt mir gerade recht, denn in zwei Wochen habe ich einen Wettkampf in China und die Reise dorthin ist teuer“, erzählte der schnelle Bayer nach seinem fantastischen neuen Rekord.

Nico Parlier – Der Foil König Fehmarns

Nico Parlier ist Sieger der Foil-Wettbewerbe beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn (keine offizielle Disziplin des Mercedes-Benz Kitesurf World Cup). Mit sieben Siegen in zwölf Wettfahrten konnte der Franzose den einzigen Tourstopp der HydroFoil Pro Tour in Deutschland knapp vor seinem Landsmann Axel Mazella für sich entscheiden. Da am Mittwoch wegen des zu leichten Windes keine Wettfahrten mehr gestartet werden konnten, stand das Ergebnis bereits am Dienstag fest.

Bester Deutscher war Florian Gruber auf Platz fünf. Der 23-Jährige kämpfte während des gesamten Wettkampfs mit dem in der Ostsee treibenden Seegras, das ihn immer wieder ausbremste. „Schade, dass ich in einigen Rennen geradezu in Seegrasfelder hineingefahren bin, sonst wäre vielleicht ein Podiumsplatz möglich gewesen. Trotzdem bin ich mit meiner Platzierung in diesem Weltklassefeld zufrieden“, so der schnelle Bayer. Jannis Maus aus Oldenburg fuhr als Zehnter ebenfalls unter den Top Ten.

Kite-Park-Show begeistert Besucher am Südstrand von Fehmarn

Der Wind spielte am Mittwoch beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup nicht mit, so dass keine offiziellen Wettkämpfe gestartet werden konnten. Trotzdem wurde den Zuschauern am Südstrand von Fehmarn viel Action und Akrobatik geboten. Bei der Kite-Park-Show ersetze der Jet-Ski den Wind und zog die Board-Akrobaten über einen Slider, den die Fahrer als Absprungschanze nutzen, um in der Luft ihre spektakulären Moves zu zeigen.

Auch die Ex-Europameisterin und mehrmalige Deutsche Meisterin im Twintip-Freestyle Sabrina Lutz bewies ihr Können auf dem Slider. „Es ist toll, vor so vielen Zuschauern seine Tricks zeigen zu können. Man hat keinen Wettkampfstress und kann so auch mal neue Manöver ausprobieren. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht“, erzählte die Hamburgerin nach ihrem Show-Einsatz. Die Besucher genossen bei strahlendem Sonnenschein das Spektakel über der Ostsee und verlebten einen sonnigen Spätsommertag auf dem Veranstaltungsgelände des größten Kitesurf-Events der Welt.

Der Mercedes-Benz Kitesurf World Cup läuft noch mit weiteren Wettbewerben bis zum Sonntag, 27. August. Aller Voraussicht nach wird es am Freitag zum Rekordversuch „Race Around the Island“ kommen. Dabei wollen zwölf ausgewählte Kitesurfer die Sonneninsel schnellstmöglich umrunden und  die bisherige Bestzeit von 2:48 Stunden, aufgestellt von Windsurf-Legende Bernd Flessner, unterbieten

Starker Auftakt – Kitesurf World Cup und #sportsgarage starten in die zweite Hälfte

10 Tage pure Action, spannende Duelle und spektakuläre Moves – das versprechen wir uns von einem rundum gelungenen Mercedes-Benz Kitesurf World Cup. Die Chancen dafür stehen gut, denn es hat schon überragend begonnen! Tausende Besucher sind bereits zum Südstrand gekommen, um das sportliche Spektakel hautnah mitzuerleben. Beim Kite-Park als neue Disziplin, legen die Athleten mit waghalsigen Tricks auf den Obstacles nochmal eine Schippe drauf. Bewertet werden die Rider in diesem Jahr aus einem als Judge Tower umgebauten Sprinter. Aber auch an Land ist für Abwechslung gesorgt: V-Klasse oder doch lieber Marco Polo? Noch bis Sonntag zeigen die beiden Surfer-Vans an der Mercedes-Benz #sportsgarage, was sie alles zu bieten haben. Wenn ihr auch noch ein neues Beachmobil sucht, dann schaut auf jeden Fall mal vorbei. Mit der V-Klasse geht’s entspannt mit euren Freunden von Spot zu Spot. Und wenn ihr gleich am Strand campen wollt, dann solltet ihr euch den Marco Polo mit bis zu fünf Schlafplätzen genauer anschauen. Viele haben sich bereits ihr individuelles Fahrzeug konfigurieren lassen und sich Infos zum passenden Surfer-Zubehör sowie den Services abgeholt. Wie sich der Roadtrip dann live anfühlt, könnt ihr noch bis Sonntag direkt bei einer Spritztour testen.

Der Kampf um die Krone im Foil geht weiter

Die Foil-Wettkämpfe gehen beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup Fehmarn in die entscheidende Phase. Am Dienstag wurden sechs weitere Wertungsläufe in der Formel 1 des Kitesurfens ausgetragen. Erneut sahen die Zuschauer am Südstrand der Sonneninsel rasante Rennen, bei denen die schnellsten Kitesurfer der Welt mit Top-Speed über das Wasser jagten und Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichten.

Florian Gruber erzielte mit Platz vier in der zehnten Wettfahrt sein bestes Resultat und liegt im Gesamtklassement als stärkster Deutscher auf Rang fünf. Der Garmischer kämpfte, wie in den vergangenen Tagen auch, mit dem Seegras, das sich immer wieder um das Foil, die schwertartige Verlängerung unter seinem Board, wickelte.

„Man wird von dem Seegras brutal ausgebremst und springt deshalb immer wieder hoch, um es loszuwerden. Dadurch verliert man jedoch viel an Geschwindigkeit und kommt erst langsam wieder in Fahrt. Deshalb habe ich versucht, eine andere Linie zu fahren, um dem Seegras aus dem Weg zu gehen. Aber es war überall, das ist leider so auf der Ostsee.“ dem Finale am Mittwoch führen Nico Parlier und Axel Mazella weiterhin die Gesamtwertung an. Hinter dem schnellen Duo aus Frankreich liegen die Brüder Oliver und Guy Bridge in Lauerstellung. Florian Gruber will beim einzigen Stopp der HydroFoil Pro Tour in Deutschland am letzten Tag noch auf das Podium springen.

Big Air Show beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup

Nach einem furiosen und eindrucksvollen Finale am gestrigen Tage, ging es heute nicht weniger spektakulär zu. Mit Kite und Board zogen die besten Strapless Freestyler der Welt vom Südstrand 30 Meter weiter an den Burger Binnensee und duellierten sich in einer Big Air Session. Getreu dem Motto höher, schneller, weiter übertrafen sich die Athleten regelmäßig in ihren Moves, bevor sich schließlich Airton Cozzolino als Meister der Lüfte von allen anderen abhob.

Nach dem verlorenen Finale im Strapless Freestyle ein schöner Triumph für die aktuelle Nummer 1 der Welt. Zweiter wurde Keahi de Aboitiz vor Gustavo Arrojo.

Nach den höchsten, gingen die schnellsten Kitesurfer der Welt an ihr Werk und lieferten sich spannende Wettkämpfe im Foil. Bei knapp sechs Windstärken flogen die Kitesurfer mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h über das Wasser.

Beim einzigen Stopp der HydroFoil Pro Tour in Deutschland (keine offizielle Disziplin des Mercedes-Benz Kitesurf World Cup) standen die Wettfahrten vier bis sechs auf dem Programm. Als bester Deutschen beendete Florian Gruber das letzte Rennen auf dem vierten Platz im Gesamtranking. Dennoch bleibt der Garmisch-Partenkirchener auf Schlagdistanz zum Führungs-Duo Nico Parlier und Axel Mazzella aus Frankreich.

„Es waren unglaubliche Bedingungen, ohne das Seegras, das sich im Foil verfängt und uns abbremst, wären wir noch schneller gewesen. Das Niveau im Starterfeld ist unglaublich hoch, jeder Fehler wird sofort bestraft. Ich fühle mich gut und liege noch aussichtsreich im Wettkampf. Bis zum Finale am Mittwoch haben wir noch sechs Rennen, da kann viel passieren“, gab sich der 23-jährige Bayer optimistisch.

Sieben Wettfahrten können bis Mittwoch noch absolviert werden und wir sind gespannt, ob sich der 23-jährige Deutsche nochmal gegen die Franzosen durchsetzen kann.

Matchu Lopes gewinnt im Strapless Freestyle Competition

Der erste Gewinner beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup steht fest: Mit einem souveränen Auftritt sicherte sich Matchu Lopes von der kapverdischen Insel Sal den Sieg im Strapless Freestyle. Der 23-jährige aktuelle Weltmeister setzte sich im Finale gegen Landsmann Airton Cozzolino durch und sicherte sich damit neben dem Sieg wertvolle Punkte für die GKA-Rangliste. Paulino Pereira aus Portugal wurde Dritter.

„Ich bin unfassbar glücklich, hier gewonnen zu haben. Airton und ich haben uns einen tollen Kampf auf dem Wasser geboten. Ihn zu besiegen, ist unglaublich schwer! Wir sind gemeinsam aufgewachsen, leben im gleichen Ort und trainieren jeden Tag miteinander – wir sind wie Brüder. Ich hatte so viel Spaß auf dem Wasser, und die Zuschauer haben mich heute zu meiner Bestleistung gepusht“, freute sich Strapless Freestyler Lopes nach dem Endlauf.

Bei guten Windbedingungen und Sonnenschein fieberten Sonntag tausende Besucher beim spektakulären Finale am Südstrand mit, nachdem der Wettbewerb bereits am Vortag startete. Als einziger deutscher Teilnehmer schied Felix Paul Schulz aus Perleberg in der ersten Runde aus.

Am Nachmittag starteten die rasanten Rennen der HydroFoil Pro Tour. Eine flügelartige Verlängerung unter dem Board hebt die Sportler schon bei geringen Windstärken aus dem Wasser. Durch den verminderten Widerstand schweben die Athleten regelrecht über dem Wasser und erreichen hohe Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h. Deutsche Hoffnung ist Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen.

Nach den Finale des Strapless Freestyle stand der Mercedes-Benz Kitesurf World Cup im Zeichen der Geschwindigkeit. Am Sonntagnachmittag wurden die ersten drei Läufe im Foil gestartet. Nach zwei Siegen führt der Franzose Nicolas Parlier derzeit vor seinem Landsmann Axel Mazella. Bester Deutscher ist Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen. Der 23-Jährige belegt momentan den vierten Rang und sicherte sich damit eine gute Ausgangsposition für einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung.

Die 31 eingeschriebenen Athleten suchen beim einzigen Stopp der HydroFoil Pro Tour (keine offizielle Disziplin des Mercedes-Benz Kitesurf World Cup) in Deutschland bis zum kommenden Mittwoch einen Sieger. Bis zu zwölf Läufe können in diesem Zeitraum gestartet werden. Durch eine flügelartige Verlängerung unter dem Board heben die Foil-Sportler schon bei wenig Windstärken ab und gleiten über die Ostsee. Dank des verminderten Widerstands werden so Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreicht. Für den morgigen Montag sind weitere Wettfahrten im Foil geplant.

Spektakulärer Auftakt des Mercedes-Benz Kitesurf World Cup auf Fehmarn

Toller Auftakt beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup auf Fehmarn: Bei guten Windbedingungen zeigten die Athleten im Strapless Freestyle ihr Können auf der Ostsee. Mit hohen Sprüngen und artistischen Moves begeisterten die Teilnehmer tausende Zuschauer am Südstrand und boten eine packende Show bis zum Halbfinale. Am Sonntag werden die finalen Läufe der vier qualifizierten Strapless Freestyler Matchu Lopes (Kapverden), Julien Kerneur (Frankreich), Paulino Pereira (Portugal) und Airton Cozzolino (Italien) um den World-Cup-Sieg erwartet.
Als einziger deutscher Teilnehmer stellte sich Felix Paul Schulz aus dem brandenburgischen Perleberg der internationalen Konkurrenz. „Es war ein tolles Erlebnis, sich mit den Profis aus aller Welt zu messen. Leider hat es nicht ganz für mich gereicht. Doch ich werde weiter trainieren und im kommenden Jahr wieder dabei sein“, sagte der 19-jährige Nachwuchs-Sportler nach seinem Ausscheiden in der ersten Runde.
Auf die sportliche Action folgt am Abend ein weiteres Highlight: Beim Einmarsch der Nationen werden 68 Teilnehmer aus 19 Ländern mit einer großen Parade feierlich beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup begrüßt. Das deutsche Team besteht aus 24 Aktiven.

Together at the Mercedes-Benz Kitesurf World Cup

würden Sie sich mit Hunderten ein Strandtuch teilen? Was im ersten Moment einigen den Schweiß auf die Stirn treibt, ist für Facebook die Sommeraktion, die Menschen aus ganz Deutschland mit den unterschiedlichsten Interessen an einem Ort vereint und zwar dem Mercedes-Benz .

Getreu dem Unternehmensziel, die Welt näher zusammenzubringen, vereinte Facebook am ersten Tag des Mercedes-Benz Kitesurf World Cups auf Fehmarn Menschen auf Deutschlands größtem Strandtuch, damit sie gemeinsam ihre Botschaften mit der Welt teilen. Denn das über 500 Quadratmeter große Strandtuch diente den Gruppen als riesige Leinwand.

In Deutschland gibt es mehr als 21 Millionen aktive Gruppen auf Facebook, in denen die Deutschen rund um die unterschiedlichsten Interessen zusammenkommen. Facebook-Gruppen ermöglichen es den Menschen, Gemeinschaften zu bilden, sich gegenseitig zu unterstützen, neue Kontakte zu knüpfen und damit die Welt ein Stück näher zusammenzubringen.

Stimmen der Community

Ein Beispiel: die Jugendgruppe DLRG Nord, die an der Aktion am 18. August auf Fehmarn teilnimmt. Dazu Vivien Wottrich, Jugendvorsitzende der Ortsgruppe Fehmarn: „Die Jugend der DLRG vernetzt sich deutschlandweit über Facebook, um auf Gegenseitigkeit voneinander zu lernen, sich zu unterstützen und zu motivieren und die Öffentlichkeit über unser Engagement zu informieren. Hierdurch sind richtig gute Freundschaften entstanden. Wir nutzen unsere Plattform auch zur Motivation zur Teilnahme an Laufveranstaltungen oder anderen Aktionen bzw. vernetzen uns mit den Jugendgruppen der Feuerwehr oder des ASB, da sich alle für das Allgemeinwohl der Gesellschaft engagieren – ehrenamtlich und in ihrer Freizeit. Hierdurch kann man Energien bündeln und mehr öffentliches Interesse erzielen, da wir als gemeinnütziger Verein auf Spenden angewiesen sind. Wir freuen uns riesig, am 18.8. dabei zu sein. Facebook ist echt cool.“

Die deutsche Kitesurf-Szene ist natürlich auch in zahlreichen Facebook-Gruppen vertreten. Ganz klar, dass sich mehrere Gruppen aus der Szene bei dem Happening angemeldet haben. „Kitesurfer helfen sich ständig gegenseitig zu den unterschiedlichsten Themen. Von Lost & Found über Tipps zu Surf-Spots bis zu einer Mitfahrzentrale. Darüber hinaus engagieren wir uns mit unseren Beach- Clean-Up-Aktionen konsequent für saubere Strände und bauen auf eine sichere Zukunft auf dem Wasser an Nord- und Ostsee. Wir werden richtig viel Spaß dabei haben, heute unsere Freude am Kiten mal bildlich darzustellen“, sagt Mirja Hansen von Love it like a local.

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