Allgemeines zum Freestyle

Freestyle ist die Köningsdisziplin des Kitesurfens und setzt eine vollständige Kontrolle des Kites und des Boards voraus. Auf dem Wasser und in der Luft. Koordination ist das Wichtigste. Im Wettbewerb geht es darum die Judges mit waghalsigen Sprüngen und Tricks zu beeindrucken um dadurch eine möglichst hohe Bewertung zu erhalten. Dabei dürfen die Rider maximal 12 Tricks (inkl. Trickversuche und Stürze) präsentieren, von denen die besten fünf in die Wertung (0 – 10,0) eingehen. Die aktuellen Weltmeister heißen Carlos Mario und Bruna Kajiya.

Ablauf des Wettbewerbs

Freestyler kämpfen beim Mercedes-Benz Kitesurf World Cup um wichtige Platzierungspunkte in der World Kiteboarding League und um ein Preisgeld von 40.000 Euro. Ausgefahren wird der Freestyle-Wettbewerb in so genannten Dingle-Eliminations. Hier treten die Rider anfangs in Dreiergruppen gegeneinander an. Der Gewinner der ersten Runde zieht gleich in die dritte Runde ein. Der zweite und dritte kommen in die zweite Runde und kämpfen über Kreuz um den Einzug in die nächste Runde.

Scoring System

Um die Einschätzung und Bewertung der Tricks noch differenzierter und vor allem detaillierter angehen zu können, beruhen die Einschätzungen der Judges auf sieben verschiedenen Kriterien, die mit einer unterschiedlichen Gewichtung in die Endbewertung einfließen. Dabei bewerten die Judges:

  • technischen Schwierigkeitsgrad
  • Power
  • Höhe
  • Vielfalt
  • Risikofaktor
  • Ausführung
  • Innovation

Diese Bewertungskriterien setzen sich dann in drei verschiedene Gruppen zusammen, die eine unterschiedliche Wertigkeit haben:

40% Technik; bestehend aus Schwierigkeitsgrad und Ausführung. Bewertet von zwei Judges

40% Intensität; bestehend aus Power und Höhe. Bewertet von zwei Judges

20% Performance; bestehend aus Risikofaktor, Innovation, Vielfalt. Bewertet von einem Judge

 

Zum Regelwerk der World Kiteboarding League geht es hier.

Kontakt