Die Freestyler kämpfen beim Kitesurf World Cup um wichtige Platzierungpunkte der „2016 Clean Ocean Project Beach Tour“ und um ein Preisgeld von 40.000 Euro. Ausgefahren wird der Freestyle-Wettbewerb in so genannten Dingle-Eliminations. Hier treten die Rider anfangs in Dreiergruppen gegeneinander an. Der Gewinner der erten Runde zieht gleich in die dritte Runde ein. Der zweite und dritte kommen in die zweite Runde und kämpfen über Kreuz um den Einzug in die nächste Runde.

Als Stop mit GKA Grand Slam Status küren wir am Ende unseres Events den „Rider of the Year“ im Freestyle

Wer beim Kitesurf World Cup dabei sein will, kann sich hier Anmelden.

Anmeldung

Allgemeines zum Freestyle

Im Freestyle geht es darum die Judges mit waghalsigen Sprüngen und Tricks zu beeindrucken um dadurch eine möglichst hohe Bewertung von der Jury zu erhalten. Hierbei treten jeweils zwei Kitesurfer in einem Lauf (Heat) gegeneinander an. In diesem dürfen die Rider der Jury maximal 12 Tricks (inkl. Trickversuche und Stürze) präsentieren, von denen die besten fünf in die Wertung (0 – 10,0) eingehen. Ein Heat dauert insgesamt sieben Minuten.

Regeln und Bewertung

Wir liefern Euch mal eine kurze Übersicht über die Regeln, wie sie 2016 eingehalten werden.

Unsportlichkeiten

Seit dem letzten Jahr wird gerade die Behinderung eines Riders während eines Freestyle Heats stärker geahndet. Als Behinderung gilt dabei beispielsweise das unerlaubte Eindringen in die Wettkampf-Area. Auch generelles unsportliches Verhalten, wie die Provokation eines Gegners sollen härter bestraft werden.

Strafen

Sollte ein Rider eine mögliche Unsportlichkeit begangen haben, stimmen zunächst die Judges darüber ab. Beim ersten Regelverstoß kann der Rider die Competition noch zu Ende fahren, verliert aber 50% der Punkte seinen bestens Tricks.

Bei einem zweiten Regelverstoß muss der Rider umgehend die Wettkampf-Area verlassen und seinen Heat beenden. Zusätzlich werden ihm die alle Punkte seines am besten bewerteten Tricks aberkannt.

Scoring System

Um die Einschätzung und Bewertung der Tricks noch differenzierter und vor allem detaillierter angehen zu können, beruhen die Einschätzungen der Judges auf sieben verschiedenen Kriterien, die mit einer unterschiedlichen Gewichtung in die Endbewertung einfließen. Dabei bewerten die Judges:

  • technischen Schwierigkeitsgrad
  • Power
  • Höhe
  • Vielfalt
  • Risikofaktor
  • Ausführung
  • Innovation

Diese Bewertungskriterien setzen sich dann in drei verschiedene Gruppen zusammen, die eine unterschiedliche Wertigkeit haben:

40% Technik; bestehend aus Schwierigkeitsgrad und Ausführung. Bewertet von zwei Judges

40% Intensität; bestehend aus Power und Höhe. Bewertet von zwei Judges

20% Performance; bestehend aus Risikofaktor, Innovation, Vielfalt. Bewertet von einem Judge

Tricks

Neben der Bewertung eines erfolgreicher Tricks ist auch festgelegt, wann ein solcher als gescheiter gilt. Dabei folgen die Judges fünf verschiedenen Regelungen:

  • Der Sportler kentert, oder verliert bei landen die Kontrolle über Bar, Board oder Schirm.
  • Der Sportler muss die Leine benutzen, um seinen Kite unter Kontrolle zu bringen.
  • Der Sportler landet einen Trick, bleibt jedoch stehen und versinkt.
  • Der Sportler landet auf dem Rücken, sodass sein Board aus dem Wasser ragt.

Ausnahmen, die nach Absprache der Judges erfolgen, können bei folgenden Punkten gemacht werden:

  • Der Sportler kommt mit dem Hintern auf, schafft es aber, weiterzufahren und seinen Kite zu kontrollieren
  • Der Sportler verliert die Kontrolle über seine Bar, kann diese aber mit dem Chicken Loop wiederherstellen.

Overall Title

Overall-Sieger wird derjenige, der in allen Wettbewerben (Freestyle, Slalom, Wave, Big Air) zusammen die höchste Punktzahl erreichen konnte. Wir sind gespannt, welcher Sportler sich als der kompletteste Kitesurfer herausstellen wird und seine Ausrüstung beherrscht, wie kein Zweiter. Im letzten Jahr konnten sich Aaron Hadlow und Gisela Pulido durchsetzen.

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