Slalom – Was bisher geschah…

Der Think Blue. Kitesurf World Cup ist nicht nur die größte Veranstaltung seiner Art und der einzige Stop der PKRA World Tour in Deutschland, sondern auch neben den World Cups auf Fuerteventura und in China der einzige Wettbewerb, in dem sowohl Freestyler als auch Slalomfahrer gegeneinander antreten.

Während die Freestyler nach ihren Stops in Panama, Dakhla, Frankreich, Ägypten und auf Fuerteventura (19.07-24.07.2014) in St. Peter Ording zum sechsten Mal an den Start gehen werden, wird es für die Slalomfahrer erst der dritte World Cup der laufenden Saison sein. Den Saisonauftakt feierten die Slalomfahrer Anfang Mai im österreichischen Podersdorf. Neben den ersten Weltranglistenpunkten fuhren sie um ein Preisgeld von 10.500 Euro, was zum größten Teil erwartungsgemäß an den US-Amerikaner Bryan Lake floss. Bester Deutscher wurde Gunnar Biniasch, der auf dem siebten Rang landete. Bei den Damen überraschte die Niederländerin Katja Roose, die sich unerwartet auf den ersten Rang kämpfte. Titelverteidigerin Christine Bönniger aus Kiel wurde Dritte. Die Tatsache, dass es nur fünf slalom world cups gibt, macht einen Sieg noch wertvoller.

Bei den Freestylern hat sich nach den letzten Rennen ein klarer Trend abgezeichnet. So konnte der Belgier Christophe Tack von den bisherigen vier World Cups drei für sich entscheiden und liegt damit auf Platz eins der PKRA Gesamtwertung. Dahinter folgen der Australier Marc Jacobs und der Brasilianer Alexandre Neto. Bei den Damen sieht es ähnlich aus. Auch die Polin Karolina Winkowska konnte drei World Cups für sich entscheiden und führt die Wertung dementsprechend an. Die Rekordweltmeisterin Gisela Pulido liegt auf Platz zwei vor der Brasilianerin Bruna Kajiya. Beim Think Blue. Kitesurf World Cup in St. Peter Ording wird sich zeigen, ob Tack und Winkowska dieses Niveau halten können.

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