Der Kitesurf World Cup ist Teil der „World Kiteboarding League“. Diese wiederum wurde von Kiteboarding Riders United (KRU), ins Leben gerufen.

Die KRU entstand Anfang des Jahres aus einem Zusammenschluss von professionellen Kitesurfern wie Weltmeister Liam Whaley, Youri Zoon, Alex Pastor und Annelous Lammerts. Ausschlaggebend dafür war unter anderem die vergangene Saison, in der den Sportlern viele Versprechen gemacht und Dinge bestimmt wurden, die letztlich auf Kosten der Kitesurfer gingen. Die Gründung der KRU war ein Schritt, mit dem die Sportler die Möglichkeit erhalten, wieder mehr Kontrolle und Einfluss auf den Sport auszuüben, das Kitesurfen auf das nächste Level zu heben und mehr Verantwortung, auch gegenüber der Natur, übernehmen zu können. „Die Gründung der WKL war der einzig sinnvolle Schritt um den Kitesport wieder attraktiv zu machen und den Fahrern mehr Freiraum und Mitbestimmung zu bringen, ohne von den Veranstaltern ausgebeutet zu werden.“, erklärte der deutsche Kitesurfer Linus Erdmann im Interview.

Der Kitesurf World Cup ist einer von fünf Freestyle Elite League. Der Startschuss der Tour fällt Anfang April beim Mondial du Vent (Frankreich). Nach dem Stop in Frankreich geht es für die Profis noch nach Tarifa, Teneriffa, Deutschland und Ägypten.

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